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Zahnpasta: Welche ist die Richtige?

Ist Zahnpasta gleich Zahnpasta?

Wer kennt Sie nicht, die Werbung die uns verspricht, dass die Zähne mit einem Zahnpflegeprodukt  bei regelmäßiger Pflege Zähne und Zahnfleisch gesund hält. Stimmen aber tatsächlich diese Aussagen? Worauf muss man achten, wenn man Zahnpasta kauft?

Zahnpasta: farbig, gestreift, aromatisiert, als Gel, als Paste etc. - wer blickt durch? - Bild: Fotolia

Zahnpasta ist ein „Reinigungsmittel“ das im Zusammenhang mit der Zahnbürste verwendet wird. Neben dem Begriff Zahnpasta werden auch die Begriffe Zahnpaste, Zahngel oder Zahncreme verwendet. Allen Mitteln ist aber eigen, dass Sie aufgrund Ihrer Zusammensetzung eine Wirkung erzielen sollen, wie Vorbeugung von Karies oder Parodontitis, Zahn-Weißmacher oder Verhindern von Zahnfleischbluten. Auch wenn sich die Zahnpasten in Ihren Werbeaussagen unterscheiden, die Zusammensetzung ist meistens gleich. Doch worauf muss man achten?

Die Zusammensetzung von Zahnpasta

Die Inhaltsstoffe von Zahnpasta sind Putzkörper, Schaumbildner, Feuchtmittel und Fluoride:

  • Putzkörper: Zusammen mit der Zahnbürste entfernen die Putzkörper, wie Schlämmkreide oder Marmorpulver, Plague und schädliche Bakterien. Die Putzkörper – die die Zähne „abschmiergeln“ (Abrasion) – sind für die eigentliche Wirkung der Zahnpasta verantwortlich, alle anderen Inhaltsstoffe sind Hilfsmittel oder haben unterstützende Funktionen wie Vorbeugung gegen Karies oder Parodontitis. Die Abrasionsfähigkeit der Zahnpasta wird mit dem RDA/REA Wert (Radioactive Dentin/Enamel Abrasion) auf der Zahnpastatube gekennzeichnet. Je höher der Wert, desto höher der Abrieb.
  • Schaumbildner: Stoffe wie Natriumlaurylsulfat unterstützen die gleichmäßige Verteilung der Zahnpasta. Darüber hinaus werden Essensreste und Zahnbeläge aufgelockert und können somit leichter mit der Zahnbürste entfernt werden.
  • Feuchtmittel wie Sorbitol verhindern ein Austrocknen der Zahnpasta. Zusammen mit verschiedenen Geschmacks- und Aromastoffen sorgt das Feuchtmittel für den Geschmack der Zahnpasta.
  • Fluoride: Sie sind die bedeutendsten Wirkstoffe in der Zahnpasta und wirken gegen Karies. Die Wirksamkeit der Fluoride beruht auf chemischen Prozessen im Mundraum und sorgt dafür, dass die Zähne widerstandsfähiger gegen Entkalkung (Karies) sind. In der Regel enthalten Zahnpasten verschiedene Fluoride wie Aminfluorid, Natriumfluorid oder Natriummonofluorphosphat.  Man stuft die Wirksamkeit der beiden erst genannten Fluoride höher ein. Gesetzlich vorgeschrieben sind maximal 1.500 Milligramm pro Kilogramm Zahnpasta. Es wird empfohlen eine Zahnpasta mit einem höheren Fluoridgehalt zu verwenden als eine mit niedrigerem.
  • Triclosan: Der Wirkstoff wirkt antibakteriell und reduziert und verhindert Neuentstehungen von Zahnfleischentzündungen, wie sie bei Parodontitis entstehen können. Aus medizinischer Sicht gilt der Wirkstoff Triclosan aus toxologischer Sicht als sicher. Aufgrund des breiten Einsatzes von Tricloson als Desinfektionsmittel besteht die Gefahr einer Resistenzausbreitung, d.h. die zu bekämpfenden Bakterien werden immun.

Wichtig bei einer Zahnpasta ist der Anteil der Fluoride und die Wirkung des Putzmittels, das die Zähne abschmiergelt. Allen Zahnpasten gleich ist, dass sie die Reinigung der Zähne unterstützt und gegen Karies und Parodontose vorbeugen kann. Ist der Zahn aber erst einmal erkrankt, hilft keine Zahnpasta sondern nur der Besuch beim Zahnarzt.

Vorsicht bei freiliegenden Zahnhälsen

Zieht sich das Zahnfleisch zurück, was u.a. durch Parodontitis verursacht wird, liegt das Zahnbein (Dentin) frei. Normalerweise liegt dieser Bereich des Zahns geschützt unterhalb des Zahnfleischsaums und wird mit der Zahnbürste nicht erreicht. Liegt aber das Zahnbein frei, kann eine Zahnpasta mit einem hohen Abriebwert das weichere Dentin schädigen, da in diesem Bereich der Zahnschmelz nicht so hart ist wie der über dem Zahnfleisch liegende. In diesem Fall sollte der betroffene Nutzer Zahnpasten mit weniger hohen Abriebwerten verwenden.

Zahnpasta gegen Verfärbung – Hilfe für Raucher und Teetrinker?

Es gibt Zahnpasten für Nutzer, die aufgrund Ihrer Sucht- und Nahrungsgewohnheiten mit Verfärbung der Zähne rechnen müssen. Obwohl auch die klassischen Zahnpasten die Verfärbung der Zähne mindern, werden spezielle Zahnpasten angeboten.

Diese zeichnen sich meist nur durch hohe RDA/REA (Abrieb) Werte aus. Sie helfen, die Verfärbungen und Zahnflecken mehr oder weniger zu entfernen, von Natur aus gelbliche Zähne werden nicht zu einem weißen Hollywoodlächeln geputzt.

Hier kann nur der Zahnarzt mit Bleichmitteln (Bleaching) helfen oder in schlimmeren Fällen kann er die Verfärbung mit Kunststoff- oder Keramikverblendungen, sog. Veneers abdecken.

Fazit

Zahnpasten helfen bei der Mundhygiene und können bestimmte Krankheiten wie Karies oder Parodontitis vorbeugen. Darüber hinaus können Verfärbungen der Zähne vermindert werden, ein „weißer-machen“ der Zähne kann nur mit Bleichen erreicht werden. Es ist empfehlenswert, neben der täglichen Pflege mit der Zahnbürste, mindestens einmal die Woche Zahnseide bei der Mundhygiene einzusetzen, um Zahnzwischenräume  zu reinigen, in denen die Reinigungskraft der Zahnbürste beschränkt ist.

Je nach Zustand der Zähne und des Zahnfleischs sollte man auf die Abriebwerte der Zahnpasta achten. Hohe Fluoridwerte sind eher geeignet, Karies vorzubeugen als geringe oder keine in der Zahnpasta enthaltenen Werte.

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